Bollywood

Doku 1:

Datum: 21. Juli 2011
Zeit: 18:00 Uhr
Ort: CinemaxX 5

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Land of Widows

Produktionsland: Indien
Produktionsjahr: 2010
Dauer: 21 min
Regisseur: Aarti Shrivastava
Produktion: Skylimit Pictures & Media for Social Impact, Aarti Shrivastava, Bhaumik Sampat, Abhishek Awasthi
Kamera: Mayank Tripathi
Drehbuch: Aarti Shrivastava
Cast:
Sprache: Hindi, Marwari
Untertitel: Englisch

Inhalt:
In ihrem Film ‚Land of Widows‘ berichtet Aarti Shrivastava von der täglichen Ausbeutung der Minenarbeiter im indischen Bundesstaat Rajasthan, die für einen Hungerlohn in illegalen Minen schuften. Sie sind Opfer unternehmerischer Profitgier und politischer Korruption.
In Teilen Rajasthans ist der Tod Alltag geworden. 70 Männer aus 60 Familien sind in den letzten Jahren in dem kleinen Dorf Sriji Ka Kheda an Staublunge gestorben. Nicht ohne Sarkasmus bezeichnen die Bewohner ihre Heimat als ‚Witwenland‘. Steigender Wohnungsbau und die damit einhergehende gestiegene Nachfrage nach Sandstein und Marmor haben die illegalen Minen wie Pilze aus dem Boden schießen lassen. Bitterste Armut treibt die Dorfbewohner dazu, trotz der bekannten Gesundheitsrisiken in den Minen zu arbeiten. „Not ist schlimmer als der Tod. Die Männer wissen, dass die Minenarbeit sie das Leben kosten wird, aber viel schlimmer ist für sie die Vorstellung, ihre Kinder verhungern lassen zu müssen“, sagt Aarti Shrivastava.

 

 

The Boxing Ladies

Produktionsland: Indien
Produktionsjahr: 2010
Dauer: 26 min
Regisseur: Anusha Nandakumar
Produktion: Satyajit Ray Film and Television Institute of India (SRFTI)
Kamera: Rahuldeep Balachandran
Drehbuch: Anusha Nandakumar
Cast:
Sprache: Hindi
Untertitel: Englisch

Inhalt:

Zainab, Bushra und Sughra sind Schwestern. Die Teenager, die in sehr beengten Verhältnissen in einem der vielen Slums Kolkatas aufwachsen, sind auf nationaler Ebene als Boxerinnen erfolgreich. Der Film begleitet die Mädchen bei ihren Vorbereitungen für die indischen Boxmeisterschaften. Dabei werden ihre Lebensverhältnisse, ihre Herkunft und ihre Perspektiven in dem von Männern dominierten Sport beleuchtet. Zwar unterscheiden sich die Selbsteinschätzungen der Schwestern in Bezug auf die Weiblichkeit des eigenen Lebensstils; der Boxsport wird jedoch von allen Drei als befreiend erlebt. Sie träumen von einem besseren Leben und wollen stereotype Vorstellungen von der Lebenswirklichkeit muslimischer Frauen infrage stellen.
In ihrem Film hinterfragt Anusha Nandakumar die Gültigkeit von Geschlechterrollen und Verhaltensregeln und zeigt, wie das Spiel mit tradierten Rollen sowohl gesellschaftliches Unbehagen, als auch Heldentum hervorbringen kann.

 

Dreaming Taj Mahal

Produktionsland: Indien
Produktionsjahr: 2010
Dauer: 51 min
Regisseur: Nirmal Chander
Produktion: Nirmal Chander
Kamera: Nirmal Chander
Drehbuch:
Cast:
Sprache: Urdu, Hindi
Untertitel: Englisch

Inhalt:

Der Taxifahrer Haidar hat einen Traum. Er möchte nach Indien reisen und den Taj Mahal sehen. Das Wahrzeichen Indiens gilt als Denkmal der Liebe und Haidar glaubt an die Liebe. Doch weil er in Pakistan lebt, scheint sein Traum eine Utopie zu bleiben. Die indische Regierung weigert sich, Haidar ein Visum auszustellen. Das Verhältnis von Indien und Pakistan ist geprägt von Feindschaft und Misstrauen. Viermal haben die Länder bereits Krieg gegeneinander geführt und immer wieder kommt es zu Terroranschlägen in Indien, was Haidars Kampf für ein Visum beinahe unmöglich macht.
Nirmal Chander reist nach Pakistan, um Haidar zu unterstützen. Wie Haidar glaubt auch Nirmal, dass es eine einfache Lösung für den Frieden gibt. Die Bürger der jeweiligen Länder sollen miteinander kommunizieren und sich gegenseitig besuchen können. Dann würden sie nämlich feststellen, dass sie neben ihrer historischen und kulturellen Verwandtschaft, auch die gleichen Probleme teilen.

 

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